Nationale Forschungs- und Entwicklungsagentur Nationales Institut für fortgeschrittene Industriewissenschaft und Technologie
497m
480m
458m
450m
445m
375m
345m
Etwa 300 m
Etwa 250 m
In Höhen von 458 m und 250 m
Meteorologische Beobachtung (Nationales Institut für fortgeschrittene Industrie- und Wissenschaftstechnologie)
Die Vorhersage von Starkschneefällen und Regen/Schnee in der Kanto-Region zählt zu den größten Herausforderungen der Meteorologie, und die Vorhersagegenauigkeit ist derzeit noch gering. Um die für das Verständnis der Situation und die Erstellung von Vorhersagen unerlässlichen Messwerte zu erhalten, führen wir daher meteorologische Beobachtungen in Höhen von 458 m und 250 m durch. Ziel ist es, durch hochfrequente und mehrstufige meteorologische Messungen mithilfe des Skytree die Vorhersage von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Niederschlagsarten in verschiedenen Höhen zu ermöglichen.
An den Punkten 458 m und 250 m wurden meteorologische Beobachtungsgeräte installiert.
Über die Forschung
- Zur meteorologischen Beobachtung wurde in 458 m Höhe ein Disdrometer installiert, das direkt die Niederschlagsmenge und -geschwindigkeit misst, sowie in 250 m Höhe ein umfassendes meteorologisches Beobachtungsgerät (POTEKA, hergestellt von Meisei Electric Co., Ltd.), das Temperatur, Luftfeuchtigkeit usw. misst. Diese Geräte liefern Messwerte, die für das Verständnis und die Vorhersage der tatsächlichen Wetterbedingungen im Großraum nützlich sind.
- Durch die Fortsetzung dieser Messungen über einen längeren Zeitraum werden meteorologische Daten gesammelt, wodurch die Möglichkeit erhöht wird, hochpräzise Vorhersagen über starke Schneefälle und Schneemengen zu treffen.
- Zukünftig wird erwartet, dass diese Forschung nicht nur zur Vorhersage von Schneefällen, sondern auch von Starkregen, extremer Hitze, Hitzeinseln sowie Energieangebot und -nachfrage genutzt wird. Dies ist eine wichtige gesellschaftliche Erkenntnis, da sie zur Katastrophenvorsorge, zur Reduzierung von Gesundheitsschäden (Hitzschlag, Hitzetod, Schlafstörungen) und zur Prognose der Solarenergieerzeugung beitragen wird.

Als Spezialist für städtisches Wetter und Klima habe ich oft die Gelegenheit, Städte im Ausland zu besuchen. Wenn ich vom Eiffelturm aus auf das Pariser Stadtbild blicke, fällt mir die Einheitlichkeit der Farben und Höhen der Gebäude auf. Beim Blick vom Tokyo Skytree auf das Tokioter Stadtbild hingegen stelle ich fest, dass diese Einheitlichkeit nicht unbedingt gegeben ist. Der Skytree vermittelt uns nicht nur Wissen über Wetterdaten in großer Höhe, sondern auch Einblicke in die Unterschiede in Stadtplanung und Stadtphilosophien verschiedener Länder und Städte.
(Yuya Takane, Nationales Institut für Umweltstudien)